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| Willkommen auf der Houmbäidsch der mittelfränkischen
Krawall-Combo "DIE ZWANGSVERSTEIGERTEN DOPPELHAUSHÄLFTEN". Wir und auch Euer Internet-Anbieter freuen uns, dass Ihr Euch (möglichst lange) auf dieser Seite tummelt, warum auch immer. | |
| Hier in ein paar Zeilen das wichtixte über die Geschichte der Kapelle: | |
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Irgendwann im Sommer `98 des letzten Jahrhunderts fühlten sich fünf untalentierte, aber dennoch ambitionierte Bauernlümmel aus dem Landkreis Greuther Fürth dermaßen von ihrem tristen Dasein und dem grauen Alltag gewürgt, dass sie beschlossen, eine Tanzkapelle zu gründen um Geld zu verdienen, um ihre horrenden Verluste bei Sportwetten zu egalisieren. Man kaufte sich das "ALLES" - Heft und wurde in der Rubrik "Frustrierte Musiker verschenken Ihre Instrumente für wenig Geld" bald fündig. In einem düsteren Keller in Ammerndorf donnerten alsbald Turkeys Wirbel durch die Gemäuer, die berühmten drei Akkorde von Harry`s Gitarre und Mannis bollernder Bass spazierten flink dazu, begleitet vom animalischen Geschrei der Bläägwaffeln Olli und Hüpfi. |
| Aus anfänglicher Einfallslosigkeit wurden die Songs zuerst noch von etablierten Größen wie Michael Holm oder Fritz Zwingel ausgeliehen und mit eigenen Texten versehen, die einem beim Wandeln mit offenem Gehör tagtäglich in der fränkischen Einöde zufliegen, z.B. am Stammtisch, Sportplatz, in der örtlichen Kläranlage oder beim Gsundheitsschattessen bei der Konfirmation eines rotznäsigen Neffens. | |
| Anfangs noch unter dem Namen "die vollgschpeiten Rigipsplatten" versuchten sie, die Musikstile "Prächtig Provokant Prasselnder Proll Prosa Punk" und "Grausam Grob Grollender Grattler Grunge" zu vereinen. | |
| Ihr ersten großes Ziel war, Antworten auf die existenziellen Fragen der Musikbranche zu finden, die da lauten: | |
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| Wie auch immer, der erste Auftritt wäre am Herzogenauracher Freibadfest gewesen, fiel aber aus, weil "Ausmacher" Harry aufgrund überhöhter Promillewerte am Wachendorfer Feuerwehrfest einen Filmriss erlitt und die gespeicherten Daten am nächsten Morgen nicht mehr abrufbar waren. Somit wartete man im Freibad bei brüllender Hitze vergeblich auf die Band, die von alledem nichts wusste. Wahrscheinlich wars besser so. | |
| Aus diesem Debakel wurden Konsequenzen gezogen: Der Bandname wurde in "DIE ZWANGSVERSTEIGERTEN DOPPELHAUSHÄLFTEN" geändert, um nicht mit irgendwelchen durchgeknallten Kotzbrocken aus der Baumarktszene in Verbindung gebracht zu werden. Der neue Name ist übrigens in den Ammerndorfer Neubaugebieten ein häufig gebrauchtes Wortgebilde. | |
| Der erste Auftritt erfolgte dann in der legendären "Ranch" in Großhabersdorf als Vorband der Fürther Rock-Stars "Fab Chief" und war vor allem laut und feucht. Das Motto "Die Musik, die braucht an Schnaps" verursachte Schmerzen und Ausfälle in Kopf und Gliedern. | |
| Es folgten turbulente Auftritte u.a. im altehrwürdigen Nürnberger Kunstverein, im Bela Lugosi, bei Robert Lemberger und nicht zu vergessen das Neuseser Kärwamassaker und Mannikeck`s Polterhochzeit im sonnigen Steinbach. Zum Debakel avancierte allerdings der "Schweiz - Auftritt" in Olten im Juli 2000, als bereits vor dem ersten Lied nach der Ansage die Stromzufuhr gekappt und die Band des Landes verwiesen wurde. Welch trauriges Bergvolk! | |
| Leider (oder zum Glück ?) wurde auch im Ammerndorfer Szene-Schuppen "Cafe Feiertag" nach dem dritten Gig ein Auftrittsverbot verhängt, nachdem die gediegene Inneneinrichtung zu anfällig für die sauerkrauthaltige Bühnenshow war. | |
| Zwischendurch in ihrer kargen Freizeit konnte die Band auch ihre ersten Tonträger produzieren und auf den Markt schleudern, da es das Fürther Under - Undergroundlabel "TUG - REC" für sinnvoll hielt, sie unter Vertrag zu nehmen. (Siehe Rubrik "Tonträger") | |
| Gestählt durch zahlreiche Schlachten sind die zwangsversteigerten Doppelhaushälften mittlerweile zur fünftbeliebtesten Band Ammerndorfs aufgestiegen gleich hinter Fritz Zwingel und Freunde, dem Gesangverein, dem Posaunenchor und den "bsuffn-nach-der-Generalversammlung-im Wertshaus-ummernanderbläägndn-Feierwehrlern." | |
| Das ist zwar nicht allzu viel, aber immerhin ein Grund für Euch, einmal einem Live - Auftritt der Doppelhaushälften in naher Zukunft beizuwohnen. (wir empfehlen, sauerkrautresistente Kleidung mitzubringen) | |
| Also bis dahin Servus, Ihr Glotzer. |
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